Bundesweit engagieren sich alljährlich tausende junge Frauen und Männer in den Jugendfreiwilligendiensten im In- und Ausland. Es gibt Programme wie das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) oder auch den für alle Altersstufen offenen Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Inland. Im Ausland können sich junge Menschen im Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IFD), dem Europäischen Freiwilligendienst (EFD)  oder bei den Programmen „Weltwärts“ und „Kulturweit“ in den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen erproben. Das landesseitig geförderte Programm „Jugend für Entwicklungszusammenarbeit“ bietet jungen Menschen aus Brandenburg die Möglichkeit, Projekte in Afrika, Asien oder Lateinamerika kennenzulernen. Jugendfreiwilligendienste bieten hervorragende Möglichkeiten, um sich nach dem Schulabschluss zu orientieren, Einblicke ins „richtige Leben“ zu bekommen, soziale Kompetenzen zu entwickeln, die die Schule nicht lehrt, Berufe kennenzulernen, andere Perspektive und neue Wege zu  beschreiten und sich auf Zeit bürgerschaftlich zu engagieren.

Inlandsfreiwilligendienste:

Rund 1.000 Jugendliche haben im vergangenen Jahr ein Freiwilliges Soziales Jahr im Land Brandenburg geleistet. Rund 20 anerkannte Träger stellen in Brandenburg alljährlich hunderte FSJ-Plätze und drei anerkannte FÖJ-Träger etwa 120 FÖJ-Plätze bereit.

Träger sind beispielsweise die Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten (ijgd), der Landesjugendring Trägerwerk e.V., das DRK, der Arbeitersamariterbund, die Arbeiterwohlfahrt, das Diakonisches Werk oder die Caritas, aber auch kleinere Vereine. Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport fördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds alljährlich insgesamt 119 FSJ-Plätze in der Kinder- und Jugendhilfe und im Sport.

Weitere Informationen: mbjs.brandenburg.de/ehrenamt