Ein letztes Mal das Meer sehen, ein Ausflug mit der Familie und Freunden, ein Konzert oder Fußballspiel: Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) erfüllt mit seinem Wünschewagen erkrankten Menschen letzte Herzenswünsche ihres oft nur noch kurzen Lebens. Zum zehnjährigen Bestehen der ASB-Wunscherfüller in Brandenburg hat Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke den ehrenamtlich Engagierten und Unterstützern gedankt und einen symbolischen Scheck aus Lottomitteln über 100.000 Euro für ein zweites Wünsche-Mobil überreicht. 

Ministerpräsident Woidke betonte: „Die ehrenamtlich Engagierten des ASB zeigen auf berührende Weise, was Zusammenhalt und Solidarität bedeutet: Sie schenken schwerstkranken Menschen und ihren Angehörigen Zeit, Nähe und die Möglichkeit, einen letzten Wunsch zu verwirklichen. Das ist gelebte Mitmenschlichkeit und verdient unseren größten Respekt und Anerkennung. Der ASB-Wünschewagen ist ein wichtiger Partner der Hospiz- und Palliativarbeit in Brandenburg. Ich danke allen, die mit ihrem Einsatz dazu beitragen, Menschen bis zum Lebensende ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben zu ermöglichen.“

Das Projekt „Wünschewagen – letzte Wünsche wagen“ entstand in Brandenburg im September 2016 nach niederländischem Vorbild. Es lebt vom ehrenamtlichen Engagement der rund 50 Helfenden, die vorwiegend aus dem Rettungsdienst und der Gesundheitsbranche kommen und bis heute auf 399 Touren letzte Herzenswünsche sterbenskranker Menschen erfüllt haben.