2026-11-04T00:00:00+01:00
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Die Unzufriedenheit mit politischen Entscheidungen und Prozessen wächst seit Jahren. Immer mehr Menschen wünschen sich, stärker in die Gestaltung ihres Lebensumfeldes einbezogen zu werden und diese mitgestalten zu können. Neben kommunalen Beteiligungsprozessen entstehen bundesweit selbstorganisierte Gemeinwohlorte, die durch Eigeninitiative und hohe Wirksamkeit vor Ort überzeugen. An diesen Orten übernehmen Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen Verantwortung für ihr Umfeld, schließen sich zusammen und schaffen etwas Neues: Mitmach- und Begegnungsorte fördern den Austausch, das Voneinander-Lernen sowie den demokratischen und solidarischen Umgang. Sie bieten Raum für Gespräche, gemeinsames Erleben und kulturelle oder soziale Aktivitäten. Sie sind besonders wertvoll, weil sie neue Verbindungen zwischen Menschen knüpfen. Damit solche Orte langfristig gelingen, braucht es neben (finanziellen) Ressourcen vor allem eine gute Zusammenarbeit zwischen engagierten Einwohner:innen, Verwaltungen und lokalen Akteuren.

In der Veranstaltung stellen Vertreter:innen von zwei zivilgesellschaftlichen Initiativen, Jasper Schmidt vom Projekt BELLA PARK in Heidelberg (Baden-Würtemberg) und Anna Mauersberger vom Projekt die STATION in Au/Sieg (Nordrhein-Westfalen), ihre Projekte vor, diskutieren Gelingensbedingungen und Herausforderungen, berichten von Wirkungen von Gemeinwohlorten in der Stadt und auf dem Land und ordnen, unterstützt durch Alexandra Gauß, Bürgermeisterin der Gemeinde Windeck/Sieg und Vizepräsidentin des Städte- und Gemeindebund NRW, die Bedeutung der Zusammenarbeit von Kommunen und Zivilgesellschaft für das Zusammenleben ein.

Anmeldeschluss ist der 19. November 2026.

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