Ehrenamt in Brandenburg
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Internationaler Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember

Zum Internationalen Tag des Ehrenamtes sagte Sozialminister Günter Baaske heute in Potsdam: „Das freiwillige Engagement gehört für viele Menschen ganz selbstverständlich zu ihrem Leben. Sie wollen anderen helfen oder im Verein mit anderen ihre Interessen teilen. Dennoch ist dieses Engagement alles andere als selbstverständlich. Es ist eine großartige und unverzichtbare Leistung im Dienst der ganzen Gesellschaft, die man gar nicht oft genug würdigen kann.“ In Brandenburg ist etwa ein Drittel der Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich aktiv.

Nach einer aktuellen Studie des Wissenschaftszentrums Berlin (WZB) zur Situation des sogenannten Dritten Sektors, die vom Sozialministerium gefördert wurde, gibt es in Brandenburg rund 18.000 eingetragene Vereine, 350 gemeinnützige GmbHs, 160 Genossenschaften und 180 Stiftungen.

Baaske: „Der gemeinnützige Bereich hat im Land Brandenburg eine beachtliche Größe erreicht. Die Vielfalt von Organisationen, die sich für das Gemeinwohl engagieren, ist eine starke und verlässliche Stütze, auf die wir stolz sein können. Vereine, Verbände, Stiftungen und andere Initiativen sind ein wichtiger Anker für das Ehrenamt. Sie binden, organisieren und fördern freiwilliges bürgerschaftliches Engagement.“

Ein gutes Beispiel für das Ehrenamt in Brandenburg sei neben der Freiwilligen Feuerwehr und den zahlreichen Sportvereinen das Projekt der Alzheimer-Gesellschaft Brandenburg, so Baaske. Sie unterstützt seit 2002 den Auf- und Ausbau von niedrigschwelligen Betreuungsangeboten für Menschen mit Demenz. Mittlerweile sind landesweit über 2.150 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für die Begleitung von Menschen mit Demenz geschult. Sie entlasten pro Jahr circa 3.000 pflegende Angehörige und Familien zu Hause.

Baaske: „Gerade im sozialen und familiären Bereich sind wir auf gegenseitige Hilfe angewiesen. Die vielen tausenden Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler leisten Großartiges, das sich meistens im Verborgenen unserer Gesellschaft abspielt. Dafür danke ich ihnen allen.“

Hinweis: Die Studie „Zur Situation, zu den Leistungen und sozialen Effekten von Dritte-Sektor-Organisationen im Land Brandenburg“ ist auf der Internetseite des WZB unter bibliothek.wzb.eu/pdf/2013/v13-303.pdf veröffentlicht.

(Pressemitteilung MASF 125/2013 vom 4.12.2013)

2013-12-13T10:57:52+00:004. 12. 2013|