Ehrenamt in Brandenburg
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Neujahrsempfang des Bundespräsidenten


 
Zum traditionellen Neujahrsempfang des Bundespräsidenten am Freitag (9.1.) waren auch fünf Brandenburgerinnen und Brandenburger einladen, die sich um das Gemeinwohl verdient gemacht haben. Mit der Einladung ins Schloss Bellevue dankten der Bundespräsident Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt für ihr Engagement. Neben Repräsentanten des öffentlichen Lebens waren rund 60 Bürgerinnen und Bürger aus allen Bundesländern geladen. Am Empfang nahm auch Brandenburgs stellvertretender Ministerpräsident, Finanzminister Christian Görke, teil.

Der Spremberger Ronald Beschow engagiert sich seit mehr als 40 Jahren ehrenamtlich im Naturschutz. Auf seinem Spezialgebiet, der Ornithologie, koordiniert er für den Landkreis Spree-Neiße ein deutschlandweites Vogelerfassungsprogramm. Ein weiterer Schwerpunkt seines freiwilligen Einsatzes ist die Wiederansiedlung heimischer Vogelarten in der Bergbaufolgelandschaft des Tagebaus Welzow-Süd.

Christiane Loschelder und Margarete Viktoria Mitzner aus Potsdam setzen sich seit Anfang der 1990er Jahre für ausländische Studierende an der Universität Potsdam ein. So riefen sie ein kulturelles Netzwerk aus alteingesessenen und neuzugezogenen Potsdamern ins Leben. Darüber hinaus halfen sie in Not geratenen Studierenden. Aus dieser Spendenaktion entwickelte sich ein jährliches Stipendium für ausländische Studentinnen aus Osteuropa, das seit 2004 gemeinsam mit dem Akademischen Auslandsamt vergeben wird.

Gordon Trettin aus dem Choriner Ortsteil Brodowin ist seit 14 Jahren ehrenamtlicher Jugendwart des Volleyball Clubs Angermünde und trainiert erfolgreich die Nachwuchsmannschaften des Vereins. Der 44-Jährige war einer der Initiatoren der Vereinsgründung und hilft bis heute tatkräftig bei verschiedenen Projekten.

Die in Ludwigsfelde wohnende Elisabeth Zahn ist langjähriges und aktives Mitglied in der „Notfallseelsorge und Krisenintervention“ im Landkreis Teltow-Fläming und steht Menschen in seelischen Notsituationen zur Seite. Außerdem ist sie in der Kirchen- und Ortsgemeinde aktiv.

(Pressemitteilung Staatskanzlei vom 8.1.2015)

2015-01-12T16:38:02+00:0012. 01. 2015|