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Anmeldung Fachtag2018-07-13T15:40:35+00:00
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Der digitale Raum eröffnet neue Möglichkeiten, etwas für das Gemeinwohl zu tun: Gemeinnützige Organisationen präsentieren sich auf Webseiten, versuchen auch online andere von ihren Anliegen und Aufgaben zu überzeugen und zum Mitmachen zu animieren. Engagierte kommen über Online-Plattformen in Kontakt, teilen Erfahrungen und Wissen, bieten gemeinsam Hilfe an, wie z.B. bei der Entwicklung einer App oder einer Webseite.

Der Fachtag wird am Vormittag skizzieren, wie das Internet und Soziale Medien das freiwillige Engagement verändern. Am Nachmittag werden in vier parallelen Workshops konkrete Beispiele vorgestellt und praktische Tipps gegeben: Wie können Gleichgesinnte besser vernetzt, einem Anliegen besser Gehör verschafft oder Bildungsinhalte besser vermittelt werden? Welche Gefahren gibt es und wie kann man ihnen begegnen?

Als Kooperationsveranstaltung der Staatskanzlei mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen und dem Landesjugendring Brandenburg bringt die Tagung Akteurinnen und Akteure der breiten und vielfältigen Engagementlandschaft Brandenburgs zusammen. Nutzen Sie die Chance, sich zu vernetzen, auszutauschen und neue Ideen wie Ansatzpunkte für Ihren Engagementbereich zu bekommen. Wir freuen uns auf Ihre rege Teilnahme an den Diskussionen und Workshops!

Datum

Montag, 17. September 2018
von 10.00 bis 15.00 Uhr

Tagungsort

Staatskanzlei des Landes Brandenburg Brandenburg-Saal
Heinrich-Mann-Allee 107
14473 Potsdam

Programm

10:00    
Grußwort des Ministerpräsidenten
 
 
10:10    
Mythen und Fakten zum digitalen Ehrenamt
Hannes Jähnert, Bundesverband des Deutschen Roten Kreuzes
 
Neue Aufgaben für die Zivilgesellschaft im digitalen Zeitalter
Anna Wohlfahrt, Stiftung Neue Verantwortung
 
 
11:00 
Podium: Wie verändern Internet und Soziale Medien das freiwillige Engagement?

  • Thomas Kralinski, Bevollmächtigter des Landes Brandenburg für Medien
  • Steffi Wiesner, Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (Lagfa) Brandenburg
  • Anja Zubrodt, Landesjugendring Brandenburg
  • Ehrung eines „Demografie-Beispiels“

 
12:00    
Mittagspause
 
 
12:45    
Parallele Workshops: Digitalisierung mit gestalten

  • Workshop 1
    Digitales Engagement: Wie Regionen profitieren können
    Marius Meissner, Plattform „Jugendbildungsserver“
    Florian Görner, Programm “Du hast den Hut auf”

     
  • Workshop 2
    Ehrenamt neu denken: Social Media als Chance für Non-Profit-Organisationen
    Michael Lange, Landesfachverband Medienbildung Brandenburg e.V.
     
  • Workshop 3
    Im Internet bewusst handeln: Risiken der Digitalisierung vermeiden
    Michael Scholl und Tim Schrock, Deutscher Bundesjugendring
     
  • Workshop 4
    Digitale Courage: Demokratie stärken, Umgang mit digitalen Identitäten
    Frank Feuerschütz, Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein
     

14:15    
Berichte aus den Workshops und Diskussion
 
 
14:45    
Schlusswort: Wie kann digitales freiwilliges Engagement gestärkt werden?
Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen Lagfa Brandenburg
 
 
15:00    
Ende der Veranstaltung
 
 
Gesamtmoderation: Frau Melanie Ebell, Landesjugendring Brandenburg

Beschreibung der Workshops

Workshop 1

Digitales Engagement: Wie Regionen profitieren können

Regionen fördern und stärken – welchen Beitrag kann hier Digitalisierung für den Engagementbereich leisten? In diesem Workshop wird es um gute Beispiele und neue Möglichkeiten der Engagementförderung gehen. Digitalisierung wird dabei als ein Mittel vorgestellt, um freiwilliges Engagement zu stärken.

Marius Meissner ist leitender Projektmanager und „Serious Game Designer“ bei Mosega, einem Unternehmen, das Bildungsträger, Institutionen und Unternehmen bei der Erschließung eines digitalen Nutzungskonzeptes für Mobile-Serious-Games–Anwendungen berät. Im Auftrag des Landesjugendrings Brandenburg erstellte er den „Jugendbildungsserver“.

Florian Görner ist Referent in der externen Koordinierungsstelle LAP „Hoher Fläming“ und dort verantwortlich für das Programm “Du hast den Hut auf”. Die Koordinierungsstelle wird im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben“ gefördert und wird getragen von der Stiftung SPI.

Workshop 2

Ehrenamt neu denken: Social Media als Chance für Non-Profit- Organisationen

Aktuelle Netztools zeichnen sich vor allem durch ihre soziale Funktionalitäten aus: im Vordergrund steht das Teilen von Informationen, Fotos und Filmen, der Austausch untereinander und die Zusammenarbeit miteinander. Im Workshop werden folgende Fragen beantwortet und Tools praktisch ausprobiert:

  • Wie kann ich Social-Media-Dienste für die Öffentlichkeitsarbeit nutzen und neue Zielgruppen im Netz ansprechen?
  • Welche Tools gibt es, um gemeinsam mit anderen über das Netz zusammenzuarbeiten?

Unter anderem schauen wir uns an, welche Sozialen Netzwerke von welchen Zielgruppen genutzt werden und was bei Veröffentlichung eigener Informationen beachtet werden muss. Im zweiten Teil des Workshops werden Webdienste ausprobiert mit denen gemeinsam Informationen zusammengetragen und Texte verfasst werden können, Umfragen erstellt und Präsentationen gestaltet werden können.

Michael Lange ist Bildungsreferent beim Landesfachverband Medienbildung Brandenburg e.V. Daneben ist er freiberuflich tätig als Medienpädagoge in der Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen und in der Fortbildung für Pädagog/innen und Lehrer/innen. Schwerpunkte sind das Lernen mit Handys und Tablets und die Unterrichtsentwicklung mit Medien.

Workshop 3

Im Internet bewusst handeln: Risiken der Digitalisierung vermeiden

Wir nutzen das Internet täglich – es ist allgegenwärtig, insbesondere zur Kommunikation mit anderen. Das eigene Nutzungsverhalten soll im Mittelpunkt dieses Workshops stehen.

  • Mit welchen Daten muss ich bezahlen, wenn ich im Internet Werkzeuge nutzen will – zur Kommunikation, zur Zusammenarbeit oder zur Beteiligung?
  • Wie können und sollten Alternativen aussehen, die mich im Internet selbstbestimmt handeln lassen?

Tim Schrock ist Koordinator des Projektes „jugend.beteiligen.jetzt – für die Praxis digitaler Partizipation“ und Michael Scholl Referent für Medien & Kommunikation beim Deutschen Bundesjugendring.

Workshop 4

Digitale Courage: Demokratie stärken, Umgang mit digitalen Identitäten

Die Digitalisierung ist in unserem Alltag integriert. In der ehrenamtlichen Arbeit stellt sich oft die Frage, welche Möglichkeiten es gibt, eigene Interessen einzubringen und durchzusetzen und welchen Gefahren man dabei begegnen kann.

  • Sind soziale Netzwerke geeignet für politisches Engagement?
  • Welche Bedeutung haben Cybertrolle im Umgang mit sozialen Medien?
  • Wie begegnet man einem Shit Storm?
  • Welche Bedeutung hat das DarkNet in Bezug auf die Menschenrechte?
  • Was bedeuten Soziale Netzwerke für unseren Alltag in der ehrenamtlichen und pädagogischen Arbeit?

Am Ende werden Sie mit einer Idee davon nach Hause gehen, wie zum Beispiel ein kreativer Umgang mit digitalen Medien im Jugendclub oder im Seminarbetrieb aussehen kann.

Frank Feuerschütz ist Bildungsreferent in der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein e.V. und u.a. verantwortlich für das Projekt „#doingDID – Digitale Identität in der Demokratie“.

Anmeldung zum Fachtag

 
 

 
 

 
 

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