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Brandenburg-Berlin: Grenzenloser Vorteil Ehrenamt

Vorteil für Ehrenamtler: Ab sofort können Brandenburger und Berliner Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte Vergünstigungen in beiden Ländern nutzen. Das gab heute der Chef der Potsdamer Staatskanzlei, Staatssekretär Thomas Kralinski, in seiner soeben veröffentlichten Videobotschaft bekannt. Dazu wurde die bisher vom Land Brandenburg genutzte Partnerschaftsvereinbarung weiterentwickelt und von Berlin übernommen.

In Berlin gibt es derzeit etwa 25 Einrichtungen, die Rabatte für Ehrenamtliche anbieten, in Brandenburg sind es rund 100. Sie sind Partner der beiden Landesregierungen. In Berlin haben etwa 7.500 Frauen und Männer, in Brandenburg etwa 1.400 die Karte. Bisher konnte die Ehrenamtskarte nur im jeweiligen Land in Anspruch genommen werden.

Die Partner gewähren Vergünstigungen. So erhalten Brandenburger Karteninhaber künftig 20 Prozent auf den Eintrittspreis im Friedrichstadt-Palast oder Ermäßigung auf Hertha-Tickets. Auch viele Berliner Museen bieten als Partner der Ehrenamtskarte Vergünstigungen an. Berliner Engagierte erhalten – ebenso wie die Brandenburger – beispielsweise 50 Prozent Rabatt auf den Eintrittspreis im Filmpark Babelsberg und bei der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten zwei Tickets zum Preis von Einem.

Staatssekretär Thomas Kralinski dankt den bisherigen und neuen Partnern in Brandenburg und Berlin für ihre Anerkennung ehrenamtlicher Tätigkeit: „Mit der länderübergreifenden Gültigkeit der Ehrenamtskarte und der Erweiterung der Vergünstigungen wird sie noch attraktiver. Die Karten sind ein wichtiger Beitrag, um ´Danke zu sagen`. Mich freut die große Bereitschaft der bisherigen und neuen Partner in den beiden Ländern, das unverzichtbare freiwillige Engagement zu unterstützen. Und natürlich sind uns alle Berliner Karteninhaber in Brandenburg herzlich willkommen.“

Ein gutes Drittel aller Brandenburger und Berliner Bürgerinnen und Bürger engagieren sich ehrenamtlich. Die Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements reicht von sozialen Tätigkeiten über Aktivitäten in Kultureinrichtungen, im Natur- und Umweltschutz, im Sport, im Zivil- und Katastrophenschutz bis zu nachbarschaftlicher Hilfe, der Integration von Geflüchteten und vielem mehr.

Kralinski: „Dieses Engagement in den Ländern Brandenburg und Berlin entwickelt sich stetig weiter und schafft damit Zusammenhalt und Lebensqualität in allen Lebensbereichen. Zur Anerkennung des überdurchschnittlichen freiwilligen Engagements von Bürgerinnen und Bürgern ist die Ehrenamtskarte ein wichtiges Instrument.“

Die Karte wurde in Brandenburg im Jahr 2013 eingeführt und bietet viele Vergünstigungen für die Inhaberinnen und Inhaber. Voraussetzung für den Erhalt der Karte ist ein Engagement von mindestens 240 Stunden im Jahr über 3 Jahre oder von 120 Stunden pro Jahr über 5 Jahre, ein Wohnsitz im Bundesland und die Absicht, das Engagement weiterzuführen.

Herausgegeben wird die Karte durch die Staatskanzlei in Potsdam. Der Nachweis über Art und Umfang der ehrenamtlichen Tätigkeit erfolgt über die Organisation, in der das Engagement ausgeübt wird. In Brandenburg können zudem Inhaber der Jugendleiterkarte „JuleiCa“ die Ehrenamtskarte beantragen.

Weitere Informationen auf der Internetseite
http://www.ehrenamt-in-brandenburg.de/ehrenamtskarte

2016-09-19T15:26:55+00:00 19. 09. 2016|Schlagwörter: , , |